Artikel-Schlagworte: „Südafrika“

postheadericon Auswandern nach Südafrika

© Somi - Fotolia.com

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Die Deutschen sind eine der Nationen, die gerne die ganze Welt bereisen. Manchmal ist die Sehnsucht nach der Ferne so stark, dass man seine Heimat langfristig verlässt und ins Land seiner Träume auswandert. Unter den beliebtesten Auswanderungszielen ist Südafrika auf Platz 22.

Die wachsende Beliebtheit von Südafrika unter den deutschen Auswanderer zeigt, dass die Republik eine Menge Möglichkeiten bietet, sein Glück zu suchen und sich zu verwirklichen. Zugegebenermaßen ist Südafrika auch heute ein Land der vielen Kontraste. Doch das Land entwickelt sich schnell und nicht zuletzt deswegen immer attraktiver für Auswanderer. Das liegt unter Anderem an der einzigartigen Mischung aus wunderschöner Landschaft, florierender Wirtschaft und Komfort und Lebensbedingungen, die durchaus auf westlichem Niveau sind.

Die erste Hürde,die ein Auswanderer überwinden muss, ist sicherlich die Aufenthaltsgenehmigung. Um diese zu bekommen, muss man einige Anforderungen erfüllen: Wer Familie in Südafrika hat, bekommt in den meisten Fällen eine Aufenthaltsgenehmigung. Das gilt auch für diejenigen, die in Südafrika bereits einen Job haben. Doch in diesem Fall gilt: man muss bereits im Vorfeld nachweisen können, dass er ein verbindliches Stellenangebot hat. Wer über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt oder Unternehmer ist, kann auch auf Erfolg bei den leidigen Formalitäten hoffen.

Sobald die ersten Formalitäten rund um den Aufenthalt geregelt sind, müssen sich potenzielle Auswanderer sicherlich um eine Bleibe kümmern. Teilweise kann man die Suche auch von der Heimat aus angehen. Zwar ist es relativ schwierig, von Deutschland aus einen Hauskauf in Südafrika zu organisieren, doch bei Immonet oder vergleichbaren Immobilienportalen wird man meist schnell fündig. Der Vorteil solcher Portale ist, dass sie dem Kunden von der exotischen Auslandsimmobilie bis zur günstigen Zwangsversteigerung zahllose Objekte anbieten. Am Ende muss man entscheiden, ob man den Kauf von Deutschland aus oder erst vor Ort in die Wege leiten muss. Da hilft es sicherlich, sich im Vorfeld gründlich zu informieren, um eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.

postheadericon Mit dem Motorroller durch Kapstadt

Vespa © Jacques Ribieff - Fotolia.com

Vespa © Jacques Ribieff - Fotolia.com

Immer mehr Menschen zieht es auf den warmen Kontinent Afrika. Ein besonders beliebtes Reiseziel ist in den letzten Jahren Südafrika geworden. Hier gibt es neben einer atemberaubenden Natur mit Wildtieren auch den gewohnt europäischen Standard in den Hotels. Gerade Kaptstadt ist zu einem beliebten Touristenziel geworden.

Kaptstadt ist eine der größten und schönsten Städte in Südafrika. Wer hier seinen Urlaub dort verbringen möchte, sollte einmal Halt machen bei den örtlichen Motorrollerverleihen, da man mit dem Auto schnell genervt sein könnte von dem regen Verkehr.

Generell herrscht in Kaptstadt, wie auch in vielen anderen Orten auf der Südhalbkugel Linksverkehr. Mit einiger Übung sollte dieser aber kein Problem darstellen. Ein Motorroller bietet den Vorteil, dass man an Orte gelangt, die mit dem Auto nicht passierbar sind. Außerdem kann man mit den kleinen Gefährten geschickt jeden Stau umgehen. Zwar bieten die örtlichen Verleiher in der der Regel nicht unbedingt einen klassischen Roller Vespa an, dennoch sind die Kapstädter Motorroller meist gut gewartet und verkehrssicher. Der Service beinhaltet neben dem Verleih der Roller auch geführte Touren durch die Umgebung und auf Wunsch einen Flughafen Transfer.

Die Leihfahrzeuge erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h und können überall geparkt werden. Anders als beim Auto kann man den Roller bequem am Strand abstellen oder vor der Hoteltür. Die meisten Verleiher haben 7 Tage die Woche geöffnet und befinden sich im Zentrum von Kapstadt und sind in der Regel gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein weiterer Pluspunkt für den Roller ist der geringe Treibstoffverbrauch und die niedrigen Mietpreise. Je nach Saison zahlt man zwischen 10 und 15 Euro am Tag für einen Roller. Motorräder kosten zwischen 18 und 25 Euro am Tag. Generell gibt es keine Kilometerbegrenzung und der Helm ist im Mietpreis inbegriffen.

postheadericon Südafrika: Rebellion der Jugend

Umtata in Südafrika, Foto: martinschreiner1_flickr

Südafrikas Jugendführer Julis Malema treibt die afrikanische Jugend auf dem ganzen Kontinent in Unruhen und einen chaotischen Protest. Malema ist wohl einer der umstrittensten und radikalsten Politiker Südafrikas. Er ist Mitglied der regierenden ANC, des African National Congress, der von Nelson Mandela mit gegründet wurde. Malema bewundert offen Simbabwes Diktator Robert Mugabe und übt sich selbst fleißig in rassistischen Äußerungen. Deswegen steht er auch seit zwei Wochen mit seinem Stab an Politikern und Beratern vor einem Partei-Gericht – knapp ein Jahr zuvor war er bereits verwarnt worden. Der Vorwurf bleibt der gleiche: Volksverhetzung gegen die weiße Minderheit in Südafrika.

Trotz der Anklage und Spekulationen über einen Rauswurf Malemas aus der ANC, der immer wahrscheinlicher scheint, hat der Populist viele junge Befürworter im Volk. Vor Rund zwei Wochen demonstrierten rund 1000 Jugendliga-Anhänger vor der Parteizentrale und forderten Malemas Freispruch. Am Rande kam es auch zu gewalttätigen Übergriffen.

Doch kein Wunder, dass ein redegewandter Populist wie Malema so hohen Zuspruch in Afrika bekommt: Die Frustration auf dem gesamten Kontinent ist riesig. Es fehlen ausländische Investitionen und ein gesundes Wirtschaftswachstum. So gibt es kaum Jobs und Ausbildungsstellen – dabei ist ein Viertel der südafrikanischen Bevölkerung zwischen 15 und 24 Jahren alt. Jeder zweite Südafrikaner in diesem Alter ist arbeitslos, auch die 25 bis 35 Jährigen kommen auf ähnlich erschreckende Zahlen. Die weiße Minderheit im Land kontrolliert beinah die gesamte südafrikanische Wirtschaft, über 70 Prozent der Führungspositionen sind von Weißen besetzt. Da fällt Malemas Gleichsetzung von Weißen mit Kriminellen oder sein Motto „Wir wollen unser Land zurück!“ natürlich auf fruchtbarem Boden.

Um den Politiker Malema selbst ist es allerdings nicht allzu schlecht bestellt: In seiner Freizeit sammelt er deutsche Luxus-Limousinen und lebt in einer pompösen Villa – angeblich alles von seinem Gehalt von ungerechnet 2400 Euro. Es bleibt zu hoffen, dass die afrikanische Jugendbewegung ein vernünftigeres Idol als Malema findet – und sich längerfristig an den sozialen Missständen auf dem Kontinent einiges verändert.