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postheadericon Sierra Leone, ein Reisebericht

 

Freetown © Jeffrey Banke - Fotolia.com

Freetown © Jeffrey Banke - Fotolia.com

Afrika ist ein wunderbarer Kontinent und Sierra Leone eine besonders schöne Ecke. Wie kann man sich eine Reise durch das fremde und exotische Land vorstellen? Hier ein paar Impressionen.

Zunächst muss man mit tropischer Hitze zurechtkommen. In der Metropole Freetown genießt man ein wunderbares Panorama, da die Stadt sich entlang von Berghügeln und Tälern direkt am Meer erstreckt. Auch Fledermäuse lassen sich in der Dämmerung enorm gut beobachten. Bei der Anreise per Fähre sollte man mit viel Chaos und überfüllten Plätzen rechnen. Am besten früh kommen und auf dem Oberdeck einen Sitzplatz sichern.

In afrikanischen Großstädten wie Freetown ist es mittlerweile auch kein Problem mehr, Produkte und Nahrungsmittel zu finden, die man auch aus Europa kennt. Angst vor Vergiftungen oder Magen-Darm-Erkrankungen sind bei sorgfältiger Auswahl der Restaurants und Speisen also überzogen. Allgemein sparen die Sierra Leonis aber nicht an Pfeffer oder Peperoni – “scharf” sollte man hier also nichts bestellen, es ist es ohnehin!

Wie in allen heißen Ländern sind auch die Menschen in Sierra Leone generell sehr lange wach. Selbst in der Nacht werden Temperaturen von 35 Grad Celsius und mehr erreicht. Bis Mitternacht plaudern die Einwohner unter freiem Himmel, musizieren und feiern. Aber auch in der Nacht ist es nicht wirklich still, wenigstens Hundegebell ist beinah die gesamte Zeit zu hören. Und um halb sieben stehen die ersten Afrikaner wieder auf.

Um von Freetown an einen nahen Strand zu kommen, kann man sich Pickups mieten. Besser die Hauptstraße meiden, da diese stets ein Verkehrschaos ist. Vor allem für Europäer sind die Verhältnisse unglaublich und beinahe unzumutbar. Ein Fahrer von vor Ort hat also definitiv seine Vorteile. Der Tourismus ist auch am etwa einstündig entfernten Strand zu spüren: Viel Müll liegt herum, die Palmen-Idylle wird durch häßliche Neubauten durchbrochen.

postheadericon Malawi

© africa - Fotolia.com

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Malawi gilt nicht ohne Grund als das Herz Afrikas. Der drittgrößte See des Kontinents findet sich hier. Der Malawisee vereint zahlreiche Arten, kristallklares Wasser und malerische Strände und ist daher die Hauptattraktion Malawis. Ohnehin ist der Binnenstaat enorm reich an Naturschönheiten. Etwa die Kapichira-Wasserfälle, deren gigantisches Naturschauspiel jeden Besucher in ihren Bann zieht. Oder die zahlreichen Nationalparks, wie den Kasungu Nationalpark, den Lake Malawi Nationalpark, den Lengwe- oder den Liwonde-Nationalpark. Wer auf weitläufige Panorama-Blicke steht, kommt am Mulanje-Massiv mit dem mehr als 3 Kilometer hohem Sapitwa-Gipfel oder dem Nyaka-Plateau nicht vorbei.
Besonders vielseitig wird die Landschaft Malawis durch die vielen verschiedenen Vegetationszonen, die durch das Land verlaufen. In den Ebenen gibt es meist trockene Savannen, auch vereinzelte offene Glasflure gibt es zu bewundern. Durch eine grossflächige Abholzung ist viel dichter Wald verschwunden, der mittlerweile mit Programmen zur Aufforstung wieder hergestellt werden soll. Viele Hochflächen, vereinzelte Inselberge und ausgedehnte Hochebenen nehmen den Rest der Landschaft ein.

Malawi grenz im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Westen an Mosambik und im Nordwesten an Sambia. Neben dem Malawi-See, den vielen Nationalparks und den Hochebenen bietet sich auch eine Rundreise mit einem Schiff zwischen der Monkey Bay und Karonja im Norden Malawis an. Knapp eine Woche ist man unterwegs.

Wer eher auf Großstadt-Flair steht, sollte auch in Lolongwe vorbeischauen. Diese Stadt hat Zomba als Hauptstadt langsam, aber sicher abgelöst und liegt in einem großen Agrargebiet mitten im Land. Blantyre ist die größte Stadt im südlichen Teil Malawis. Hier findet sich auch das Nationalmuseum und die beiden Kirchen St. Michael und All Angels. Auch das Mandala House, das älteste europäische Bauwerk im Land, ist einen Abstecher wert.

postheadericon Serengeti – Der Ngorongoro-Krater in Tansania

Quelle: Fotolia.de

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Immer wenn es hier in Deutschland zunehmend kalt wird, träumen viele Afrika-Liebhaber besonders gerne von ihrer nächsten Reise in den fernen und einzigartigen Kontinent. Eine aufregende und abwechslungsreiche Fernreise erwartet jeden, der sich entscheidet, den Nationalpark Serengeti zu besuchen.

Seit 1951 ist der Ngorongoro Krater Teil des Nationalpark Serengeti im Osten Afrikas. Im Jahr 1959 wurde außerhalb des Ngorongoro Kraters ein besonderes Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area) eingerichtet, wo dem Volk der Massai Ansiedlung und Weidewirtschaft erlaubt sind. Seit 1979 steht der Krater auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbe, seit 1981 gilt es zudem als  Biosphärenreservat. Im Jahr 2010 wurde er sogar zum Weltkulturerbe erhoben.

Der natürliche Tiergarten Serengeti mit seinen steilen Kraterwänden, die vor Millionen von Jahren entstanden sind, ist ein sehr beliebtes Reiseziel. Wer diesen einzigartigen Nationalpark und das Gebiet rund um den Krater sehen möchte, sollte bei der Planung der Reise bedenken, dass einige Tage notwenig sind. Am besten sucht man eine Unterkunft am Rande des Kraters aus. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick in den Krater – die Sonne wirft tiefe Schatten und mit dem Fernglas kann man den ziehenden Tierherden zusehen. Dieses besondere Schauspiel kann man sich am nächsten Tag auch aus einer ganz anderen Perspektive – nämlich von unten ansehen.

Man darf nicht vergessen, dass die Nächte kalt werden können. Man sollte also warme Kleidung mitnehmen. Doch gerade die kalten Nächte sind es, die den Abend beim Dinner und vor dem Kamin besonders schön machen.

Es überrascht nicht, dass Safaris durch den Nationalpark ein beliebter Teil jeder Fernreise in diesen Teil der Erde sind. Man hat dabei die einmalige Gelegenheit, diesen besonderen Tierparadies und seine Bewohner aus der Nähe zu beobachten. Auch bei einer Safari ist die Wahl der Kleidung, der Sonnenbrille und der richtigen Sonnenschutzmilch sehr wichtig. Und wie immer gilt bei Fernreisen dieser Art: rechtzeitig vor Reiseantritt buchen!