postheadericon Pirateninsel bei Madagaskar

© lassedesignen - Fotolia.com

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Kennen Sie die Insel Ile Sainte-Marie? Sie ist zwar kein 100-prozentiger Geheimtipp mehr, jedoch steht sie noch immer nicht in den Katalogen der gängigen Reiseanbieter. Dabei muss sie sich keinesfalls verstecken. Die Insel liegt in der Nähe von Madagaskar und war zu früheren Zeiten für Schiffsfahrer ein Ort des Fürchtens, denn vor der Insel trieben sich Piraten. Diese Piraten waren nicht so gefährlich wie die in der heutigen Zeit, aber auch sie trieben ihren Schabernack. Die Augenklappen tragenden Piraten vergruben vor der Insel ihre Schätze und vergnügten sich mit den einheimischen Frauen der Insel, weswegen viele der Inselbewohner Piratenvorfahren haben. Der bekannteste Pirat war Adam Baldrige. Er ist 1691 auf der Insel gelandet und hat sie populär gemacht. 

Später ist die Insel die Heimat von ‘Kriminellen’ geworden. So zumindest sprachen die Franzosen von den Schatzsuchern und Piraten, der damaligen Zeit. Sie sind mit ihren Flotten auf die Insel gekommen und haben ab 1750 versucht Ordnung auf die Insel Ile Sainte-Marie bringen. Noch heute haben sie es mit Schatzsuchern zu tun, denen sie Einhalt gebieten möchten, es jedoch nicht schaffen, die Suche zu verhindern. Die Insel war und ist eine Pirateninsel durch und durch. Während die Besucher suchen und suchen, fühlen sich die Anwohner davon gestört. Sie glauben daran, dass in den Truhen und in den Tunneln sowie Gräben auch Unheil steckt. Deswegen möchten sie, dass die Schätze dort bleiben, wo sie sind. Tief vergraben und somit auch ungefährlich. 

Für Touristen ist die Insel Ile Sainte-Marie der ideale Ort, um auf die Spuren von Piraten und Schätzen zu gehen. Wer sich nichts aus Schätzen macht, den wird bestimmt die See bezaubern. Vor der Insel kann man hervorragend tauchen und vielleicht entdeckt man ja trotzdem ein Funkeln.  

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