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© africa - Fotolia.com

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Malawi gilt nicht ohne Grund als das Herz Afrikas. Der drittgrößte See des Kontinents findet sich hier. Der Malawisee vereint zahlreiche Arten, kristallklares Wasser und malerische Strände und ist daher die Hauptattraktion Malawis. Ohnehin ist der Binnenstaat enorm reich an Naturschönheiten. Etwa die Kapichira-Wasserfälle, deren gigantisches Naturschauspiel jeden Besucher in ihren Bann zieht. Oder die zahlreichen Nationalparks, wie den Kasungu Nationalpark, den Lake Malawi Nationalpark, den Lengwe- oder den Liwonde-Nationalpark. Wer auf weitläufige Panorama-Blicke steht, kommt am Mulanje-Massiv mit dem mehr als 3 Kilometer hohem Sapitwa-Gipfel oder dem Nyaka-Plateau nicht vorbei.
Besonders vielseitig wird die Landschaft Malawis durch die vielen verschiedenen Vegetationszonen, die durch das Land verlaufen. In den Ebenen gibt es meist trockene Savannen, auch vereinzelte offene Glasflure gibt es zu bewundern. Durch eine grossflächige Abholzung ist viel dichter Wald verschwunden, der mittlerweile mit Programmen zur Aufforstung wieder hergestellt werden soll. Viele Hochflächen, vereinzelte Inselberge und ausgedehnte Hochebenen nehmen den Rest der Landschaft ein.

Malawi grenz im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Westen an Mosambik und im Nordwesten an Sambia. Neben dem Malawi-See, den vielen Nationalparks und den Hochebenen bietet sich auch eine Rundreise mit einem Schiff zwischen der Monkey Bay und Karonja im Norden Malawis an. Knapp eine Woche ist man unterwegs.

Wer eher auf Großstadt-Flair steht, sollte auch in Lolongwe vorbeischauen. Diese Stadt hat Zomba als Hauptstadt langsam, aber sicher abgelöst und liegt in einem großen Agrargebiet mitten im Land. Blantyre ist die größte Stadt im südlichen Teil Malawis. Hier findet sich auch das Nationalmuseum und die beiden Kirchen St. Michael und All Angels. Auch das Mandala House, das älteste europäische Bauwerk im Land, ist einen Abstecher wert.

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