Archiv für Februar 2012

postheadericon Mit dem Motorroller durch Kapstadt

Vespa © Jacques Ribieff - Fotolia.com

Vespa © Jacques Ribieff - Fotolia.com

Immer mehr Menschen zieht es auf den warmen Kontinent Afrika. Ein besonders beliebtes Reiseziel ist in den letzten Jahren Südafrika geworden. Hier gibt es neben einer atemberaubenden Natur mit Wildtieren auch den gewohnt europäischen Standard in den Hotels. Gerade Kaptstadt ist zu einem beliebten Touristenziel geworden.

Kaptstadt ist eine der größten und schönsten Städte in Südafrika. Wer hier seinen Urlaub dort verbringen möchte, sollte einmal Halt machen bei den örtlichen Motorrollerverleihen, da man mit dem Auto schnell genervt sein könnte von dem regen Verkehr.

Generell herrscht in Kaptstadt, wie auch in vielen anderen Orten auf der Südhalbkugel Linksverkehr. Mit einiger Übung sollte dieser aber kein Problem darstellen. Ein Motorroller bietet den Vorteil, dass man an Orte gelangt, die mit dem Auto nicht passierbar sind. Außerdem kann man mit den kleinen Gefährten geschickt jeden Stau umgehen. Zwar bieten die örtlichen Verleiher in der der Regel nicht unbedingt einen klassischen Roller Vespa an, dennoch sind die Kapstädter Motorroller meist gut gewartet und verkehrssicher. Der Service beinhaltet neben dem Verleih der Roller auch geführte Touren durch die Umgebung und auf Wunsch einen Flughafen Transfer.

Die Leihfahrzeuge erreichen eine Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h und können überall geparkt werden. Anders als beim Auto kann man den Roller bequem am Strand abstellen oder vor der Hoteltür. Die meisten Verleiher haben 7 Tage die Woche geöffnet und befinden sich im Zentrum von Kapstadt und sind in der Regel gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein weiterer Pluspunkt für den Roller ist der geringe Treibstoffverbrauch und die niedrigen Mietpreise. Je nach Saison zahlt man zwischen 10 und 15 Euro am Tag für einen Roller. Motorräder kosten zwischen 18 und 25 Euro am Tag. Generell gibt es keine Kilometerbegrenzung und der Helm ist im Mietpreis inbegriffen.

postheadericon Sierra Leone, ein Reisebericht

 

Freetown © Jeffrey Banke - Fotolia.com

Freetown © Jeffrey Banke - Fotolia.com

Afrika ist ein wunderbarer Kontinent und Sierra Leone eine besonders schöne Ecke. Wie kann man sich eine Reise durch das fremde und exotische Land vorstellen? Hier ein paar Impressionen.

Zunächst muss man mit tropischer Hitze zurechtkommen. In der Metropole Freetown genießt man ein wunderbares Panorama, da die Stadt sich entlang von Berghügeln und Tälern direkt am Meer erstreckt. Auch Fledermäuse lassen sich in der Dämmerung enorm gut beobachten. Bei der Anreise per Fähre sollte man mit viel Chaos und überfüllten Plätzen rechnen. Am besten früh kommen und auf dem Oberdeck einen Sitzplatz sichern.

In afrikanischen Großstädten wie Freetown ist es mittlerweile auch kein Problem mehr, Produkte und Nahrungsmittel zu finden, die man auch aus Europa kennt. Angst vor Vergiftungen oder Magen-Darm-Erkrankungen sind bei sorgfältiger Auswahl der Restaurants und Speisen also überzogen. Allgemein sparen die Sierra Leonis aber nicht an Pfeffer oder Peperoni – “scharf” sollte man hier also nichts bestellen, es ist es ohnehin!

Wie in allen heißen Ländern sind auch die Menschen in Sierra Leone generell sehr lange wach. Selbst in der Nacht werden Temperaturen von 35 Grad Celsius und mehr erreicht. Bis Mitternacht plaudern die Einwohner unter freiem Himmel, musizieren und feiern. Aber auch in der Nacht ist es nicht wirklich still, wenigstens Hundegebell ist beinah die gesamte Zeit zu hören. Und um halb sieben stehen die ersten Afrikaner wieder auf.

Um von Freetown an einen nahen Strand zu kommen, kann man sich Pickups mieten. Besser die Hauptstraße meiden, da diese stets ein Verkehrschaos ist. Vor allem für Europäer sind die Verhältnisse unglaublich und beinahe unzumutbar. Ein Fahrer von vor Ort hat also definitiv seine Vorteile. Der Tourismus ist auch am etwa einstündig entfernten Strand zu spüren: Viel Müll liegt herum, die Palmen-Idylle wird durch häßliche Neubauten durchbrochen.