Malawi

© africa - Fotolia.com
Malawi gilt nicht ohne Grund als das Herz Afrikas. Der drittgrößte See des Kontinents findet sich hier. Der Malawisee vereint zahlreiche Arten, kristallklares Wasser und malerische Strände und ist daher die Hauptattraktion Malawis. Ohnehin ist der Binnenstaat enorm reich an Naturschönheiten. Etwa die Kapichira-Wasserfälle, deren gigantisches Naturschauspiel jeden Besucher in ihren Bann zieht. Oder die zahlreichen Nationalparks, wie den Kasungu Nationalpark, den Lake Malawi Nationalpark, den Lengwe- oder den Liwonde-Nationalpark. Wer auf weitläufige Panorama-Blicke steht, kommt am Mulanje-Massiv mit dem mehr als 3 Kilometer hohem Sapitwa-Gipfel oder dem Nyaka-Plateau nicht vorbei.
Besonders vielseitig wird die Landschaft Malawis durch die vielen verschiedenen Vegetationszonen, die durch das Land verlaufen. In den Ebenen gibt es meist trockene Savannen, auch vereinzelte offene Glasflure gibt es zu bewundern. Durch eine grossflächige Abholzung ist viel dichter Wald verschwunden, der mittlerweile mit Programmen zur Aufforstung wieder hergestellt werden soll. Viele Hochflächen, vereinzelte Inselberge und ausgedehnte Hochebenen nehmen den Rest der Landschaft ein.
Malawi grenz im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Westen an Mosambik und im Nordwesten an Sambia. Neben dem Malawi-See, den vielen Nationalparks und den Hochebenen bietet sich auch eine Rundreise mit einem Schiff zwischen der Monkey Bay und Karonja im Norden Malawis an. Knapp eine Woche ist man unterwegs.
Wer eher auf Großstadt-Flair steht, sollte auch in Lolongwe vorbeischauen. Diese Stadt hat Zomba als Hauptstadt langsam, aber sicher abgelöst und liegt in einem großen Agrargebiet mitten im Land. Blantyre ist die größte Stadt im südlichen Teil Malawis. Hier findet sich auch das Nationalmuseum und die beiden Kirchen St. Michael und All Angels. Auch das Mandala House, das älteste europäische Bauwerk im Land, ist einen Abstecher wert.
Pirateninsel bei Madagaskar

© lassedesignen - Fotolia.com
Kennen Sie die Insel Ile Sainte-Marie? Sie ist zwar kein 100-prozentiger Geheimtipp mehr, jedoch steht sie noch immer nicht in den Katalogen der gängigen Reiseanbieter. Dabei muss sie sich keinesfalls verstecken. Die Insel liegt in der Nähe von Madagaskar und war zu früheren Zeiten für Schiffsfahrer ein Ort des Fürchtens, denn vor der Insel trieben sich Piraten. Diese Piraten waren nicht so gefährlich wie die in der heutigen Zeit, aber auch sie trieben ihren Schabernack. Die Augenklappen tragenden Piraten vergruben vor der Insel ihre Schätze und vergnügten sich mit den einheimischen Frauen der Insel, weswegen viele der Inselbewohner Piratenvorfahren haben. Der bekannteste Pirat war Adam Baldrige. Er ist 1691 auf der Insel gelandet und hat sie populär gemacht.
Später ist die Insel die Heimat von ‘Kriminellen’ geworden. So zumindest sprachen die Franzosen von den Schatzsuchern und Piraten, der damaligen Zeit. Sie sind mit ihren Flotten auf die Insel gekommen und haben ab 1750 versucht Ordnung auf die Insel Ile Sainte-Marie bringen. Noch heute haben sie es mit Schatzsuchern zu tun, denen sie Einhalt gebieten möchten, es jedoch nicht schaffen, die Suche zu verhindern. Die Insel war und ist eine Pirateninsel durch und durch. Während die Besucher suchen und suchen, fühlen sich die Anwohner davon gestört. Sie glauben daran, dass in den Truhen und in den Tunneln sowie Gräben auch Unheil steckt. Deswegen möchten sie, dass die Schätze dort bleiben, wo sie sind. Tief vergraben und somit auch ungefährlich.
Für Touristen ist die Insel Ile Sainte-Marie der ideale Ort, um auf die Spuren von Piraten und Schätzen zu gehen. Wer sich nichts aus Schätzen macht, den wird bestimmt die See bezaubern. Vor der Insel kann man hervorragend tauchen und vielleicht entdeckt man ja trotzdem ein Funkeln.
Serengeti – Der Ngorongoro-Krater in Tansania

Quelle: Fotolia.de
Immer wenn es hier in Deutschland zunehmend kalt wird, träumen viele Afrika-Liebhaber besonders gerne von ihrer nächsten Reise in den fernen und einzigartigen Kontinent. Eine aufregende und abwechslungsreiche Fernreise erwartet jeden, der sich entscheidet, den Nationalpark Serengeti zu besuchen.
Seit 1951 ist der Ngorongoro Krater Teil des Nationalpark Serengeti im Osten Afrikas. Im Jahr 1959 wurde außerhalb des Ngorongoro Kraters ein besonderes Schutzgebiet (Ngorongoro Conservation Area) eingerichtet, wo dem Volk der Massai Ansiedlung und Weidewirtschaft erlaubt sind. Seit 1979 steht der Krater auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbe, seit 1981 gilt es zudem als Biosphärenreservat. Im Jahr 2010 wurde er sogar zum Weltkulturerbe erhoben.
Der natürliche Tiergarten Serengeti mit seinen steilen Kraterwänden, die vor Millionen von Jahren entstanden sind, ist ein sehr beliebtes Reiseziel. Wer diesen einzigartigen Nationalpark und das Gebiet rund um den Krater sehen möchte, sollte bei der Planung der Reise bedenken, dass einige Tage notwenig sind. Am besten sucht man eine Unterkunft am Rande des Kraters aus. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick in den Krater – die Sonne wirft tiefe Schatten und mit dem Fernglas kann man den ziehenden Tierherden zusehen. Dieses besondere Schauspiel kann man sich am nächsten Tag auch aus einer ganz anderen Perspektive – nämlich von unten ansehen.
Man darf nicht vergessen, dass die Nächte kalt werden können. Man sollte also warme Kleidung mitnehmen. Doch gerade die kalten Nächte sind es, die den Abend beim Dinner und vor dem Kamin besonders schön machen.
Es überrascht nicht, dass Safaris durch den Nationalpark ein beliebter Teil jeder Fernreise in diesen Teil der Erde sind. Man hat dabei die einmalige Gelegenheit, diesen besonderen Tierparadies und seine Bewohner aus der Nähe zu beobachten. Auch bei einer Safari ist die Wahl der Kleidung, der Sonnenbrille und der richtigen Sonnenschutzmilch sehr wichtig. Und wie immer gilt bei Fernreisen dieser Art: rechtzeitig vor Reiseantritt buchen!
Kenia
Kenia © oriwo - Fotolia.com
Im Osten Afrikas an den Indischen Ozean grenzend, befindet sich auf einer Fläche von etwa 580 370 Quadratmetern der Staat Kenia. Die unmittelbaren Nachbarn sind nördlich Äthiopien und der Südsudan, im Osten Somalia sowie südlich und westlich von Kenia gelegen, Tansania und Uganda.
Bereits vor mehr als vier Millionen Jahren war das Gebiet des heutigen Staates Kenia von frühen Vormenschen besiedelt. Lange Zeit war das Land auch im Laufe der Kolonialgeschichte noch in den Händen der Briten, bis man sich in den 50er Jahren aufgrund der zunehmenden Aufstände im Ausnahmezustand befand. Im Dezember des Jahres 1963 dann wurde Kenia unabhängig.
Kenia hat etwa 38, 6 Millionen Einwohner zu verzeichnen, unter denen sich mehr als 40 verschiedene Volksgruppen befinden, die wiederum 50 unterschiedliche Sprachen sowie Dialekte vereinen. Die größte der Volksgruppen bilden die bantusprachigen Einwohner des Landes, zu denen die Kikuyu, Luhya, Kamba, Kiwi, Mijikenda und Meru gehören. Weiter nördlich befinden sich vor allem nilotische Volksgruppen wie die Kalendschin oder Massai, aber auch kuschtischsprachige Völker wie die Somali. Die nicht-afrikanische Bevölkerung mit Herkunft vorwiegend aus England, Asien und Arabien, machen mit ca. einem Prozent nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung aus.
In den Religionen, die das Land in sich vereint, sind mit mehr als 80 Prozent vor allem die Christen vorherrschend, während nur noch ein sehr kleiner Teil der Kenianer den traditionellen afrikanischen Naturreligionen zugerechnet werden.
Klimatisch kann Kenia in zwei Zonen unterteilt werden, die in unterschiedlicher Weise das Hochland und die Küstengebiete prägen. Hier befinden sich zahlreiche Nationalparks, die sehr bedeutend für den Tourismus sind. Besucher zieht es vor allem wegen der reichen Pflanzen- und Tierwelt und den unterschiedlichen Landschaften, die allesamt chrakteristisch für Afrika sind, hier her. Korallenriffe, Savannen mit Großwildtieren, Schneegipfel, aber auch Wüste und Dschungel sind auch für Individualreisen verlockend.
Nach Afrika umziehen
Gerade für Aussteiger, die die Nase voll vom hektischen Großstadt-Leben Europas haben, ist der ferne Kontinent Afrika ein attraktives Umzugsziel. Das warme Klima, die abwechslungsreiche Vegetation und die fremden Traditionen und Bräuche faszinieren viele Menschen. Auch die geringen Lebenserhaltungskosten sind ein Pluspunkt für den großen Kontinent. Straße in Dar es Salaam, Foto: aj82_flickr
Dennoch sollte bei aller Exotik nicht vergessen werden, dass Afrika nach wie vor ein sehr gefährliches Pflaster ist - gerade für Menschen mit weißer Hautfarbe. Ein Menschenleben bedeutet in Afrika nicht viel. Diktaturen und Stammeskriege wüten in großen Teilen des Kontinents. Demokratie und Menschenrechte setzten sich nur schleppend durch, viele afrikanische Staaten gelten bezüglich dieser Bemühungen als gescheitert. Der Kontinent ist definitiv nach wie vor der große Verlierer der Globalisierung, die politische und wirtschaftliche Lage ist in vielen Staaten verheerend. Neben den kriegerischen Konflikten und der hohen Kriminalität mit erschreckender Gewaltbereitschaft ist auch die Inflation ein großes Problem für Afrika. Am sichersten lebt es sich in Südafrika und den nordafrikanischen Staaten. Dennoch wäre es falsch, sich von einem so allgemeinen Urteil über einen so riesigen Kontinent beeinflussen zu lassen: Jedes Umzugsunternehmen muss individuell geprüft und in Ruhe durchdacht werden. Bei der Planung eines Umzuges nach Afrika stellt sich natürlich auch die Frage nach dem passenden Umzugsunternehmen.
Die Außenseiter-Rolle Afrikas im Global Village zeigt sich etwa auch an der mangelnden Internetverfügbarkeit. Falls man überhaupt ein Netz hat, ärgert man sich über extrem langsame Verbindungen wie zu Zeiten des berüchtigten Modems und übertrieben hohen Kosten. Übertragungsgeschwindigkeiten von 15 Kilobits pro Sekunde sind normal, 100 kB sind in Afrika schon High-Speed. Zum Vergleich: Eine heute normale DSL – Verbindung schafft mindestens 6.000 kB pro Sekunde.
Friedenspreis für die Präsidentin von Liberia
Ellen Johnson Sirleaf posiert im Moment auf Wahlplakaten in Liberia mit der Mütze eines Piloten, darunter der Spruch: “Wechsel nicht den Politen aus, wenn das Flugzeug noch nicht gelandet ist.” Die 72-Jährige ist Präsidentin von Liberia und will mit dem Spruch und den Plakat den Menschen in Liberia zeigen, dass sich etwas bewegt, dass sie versucht Sachen zu verändern. Dass das noch nicht vorbei ist, und dass diese Entwicklung weitergehen soll, zeigt sie ebenfalls mit dem Wahlplakat.

Sirleaf, Foto: world economic forum_flickr
Am Freitag bekam sie den Nobelpreis verdienen – den Friedensnobelpreis. Dafür wurde sie mit der “Sicherung von Frieden in Liberia, die Förderung von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und der Stärkung der Frauenrechte” ausgezeichnet. Für sie selbst kam die Auszeichnung ihrer Arbeit, auch gleichzeitig die höchstmöglichste Ehrung für internationale Politik, “völlig überraschend”.
Den Preis allerdings hat Sirleaf nicht alleine bekommen, sondern mit zwei anderen Aktivistinnen. Das Komitee sagte in der Begründung, dass sie vor allem für die internationale Förderung von Fraurechten ausgezeichnet wurde. Die nationale Politik habe bei der Verleihung wenig Einfluss gehabt. Die Opposition in Liberia wettert gegen die Verleihung zu diesem Zeitpunkt. Schließlich finden gerade die Präsidentschaftswahlen statt.
Sirleaf war ehemalige Weltbank-Managerin und seit 2005 ist sie die erste afrikanische Staatsführerin. Seitdem vergleicht sie ihre Rolle mit der von Nelson Mandela. Nach dem Bürgerkrieg, der 200.000 Menschenleben forderte, wurde die komplette Infrastruktur und Wirtschaft des Landes zerstört. 14 Jahre hielt dieser an. Seitdem baut Sirleaf das Land wieder auf. Sie schafft es unter anderem auch dewegen, weil sie sehr viele gute Kontakte zur westlichen Welt hat.
In ihren Jahren als Präsidentin schaffte sie, dass Liberia Schulden erlassen werden, sie pumpte viel Geld in die Infrastruktur des Landes und in das Gesundheitswesen und in die Bildung. Seitdem sie Präsidentin ist, konzentriert sie sich auf die Rechte der Frauen, schließlich wurden 70 Prozent von ihnen während den Bürgerkriegen mindestens einmal vergewaltigt.
Südafrika: Rebellion der Jugend

Umtata in Südafrika, Foto: martinschreiner1_flickr
Südafrikas Jugendführer Julis Malema treibt die afrikanische Jugend auf dem ganzen Kontinent in Unruhen und einen chaotischen Protest. Malema ist wohl einer der umstrittensten und radikalsten Politiker Südafrikas. Er ist Mitglied der regierenden ANC, des African National Congress, der von Nelson Mandela mit gegründet wurde. Malema bewundert offen Simbabwes Diktator Robert Mugabe und übt sich selbst fleißig in rassistischen Äußerungen. Deswegen steht er auch seit zwei Wochen mit seinem Stab an Politikern und Beratern vor einem Partei-Gericht – knapp ein Jahr zuvor war er bereits verwarnt worden. Der Vorwurf bleibt der gleiche: Volksverhetzung gegen die weiße Minderheit in Südafrika.
Trotz der Anklage und Spekulationen über einen Rauswurf Malemas aus der ANC, der immer wahrscheinlicher scheint, hat der Populist viele junge Befürworter im Volk. Vor Rund zwei Wochen demonstrierten rund 1000 Jugendliga-Anhänger vor der Parteizentrale und forderten Malemas Freispruch. Am Rande kam es auch zu gewalttätigen Übergriffen.
Doch kein Wunder, dass ein redegewandter Populist wie Malema so hohen Zuspruch in Afrika bekommt: Die Frustration auf dem gesamten Kontinent ist riesig. Es fehlen ausländische Investitionen und ein gesundes Wirtschaftswachstum. So gibt es kaum Jobs und Ausbildungsstellen – dabei ist ein Viertel der südafrikanischen Bevölkerung zwischen 15 und 24 Jahren alt. Jeder zweite Südafrikaner in diesem Alter ist arbeitslos, auch die 25 bis 35 Jährigen kommen auf ähnlich erschreckende Zahlen. Die weiße Minderheit im Land kontrolliert beinah die gesamte südafrikanische Wirtschaft, über 70 Prozent der Führungspositionen sind von Weißen besetzt. Da fällt Malemas Gleichsetzung von Weißen mit Kriminellen oder sein Motto „Wir wollen unser Land zurück!“ natürlich auf fruchtbarem Boden.
Um den Politiker Malema selbst ist es allerdings nicht allzu schlecht bestellt: In seiner Freizeit sammelt er deutsche Luxus-Limousinen und lebt in einer pompösen Villa – angeblich alles von seinem Gehalt von ungerechnet 2400 Euro. Es bleibt zu hoffen, dass die afrikanische Jugendbewegung ein vernünftigeres Idol als Malema findet – und sich längerfristig an den sozialen Missständen auf dem Kontinent einiges verändert.
Algerien

Algerien, Foto: gruban_flickr
Algerien ist ein Land im Norden Afrikas rechts neben Marokko, das eine circa 1000 km lange Küste besitzt und zu 85 % aus Wüste besteht. Gebirge wie der Tellatlas, an den sich südlich die Hochebene der Chotts (abflusslose Salzseen) anschließt und der Saharaatlas , der steil zur Sahara abfällt prägen das Land. Das Atlasgebiet hat Mittelmeerklima und die Vegetation besteht sowohl aus Macchien an der Küste als auch einem lichten Wald aus Korkeichen, Aleppokiefern, Zedern und Wacholder im Gebirge.
Die Bevölkerung besteht vorwiegend aus Arabern und aus verschiedenen Berberstämmen (vor allem Kabylen, Tuareg und Mzabiten). Nach Erlangung der Unabhängigkeit sank die Zahl der Europäer auf etwa 20 000. Staatsreligion ist der Islam sunnitischer Richtung und Staatssprache ist Arabisch. Allerdings ist Französisch Verkehrs- und Bildungssprache.
Vorher unter spanischer Herrschaft, wurde das Land erst 1708 von Dei Ibrahim aus deren Herrschaft befreit. 1830 landete ein französisches Heer bei Algier. Sie eroberten nach und nach das ganze Land und drangen allmählich nach Süden in die Sahara vor. Unter Napoleon III. versuchten sie, Algerien als ein eigenständiges “Arabisches Königreich” zu verwalten. 1912 führte Frankreich die Wehrpflicht auch für Moslems ein, im 1. Weltkrieg kämpften bereits zahlreiche Algerier im französischen Heer. 1942 landeten amerikanische und britische Truppen in Algerien, worauf de Gaulle die Führung des “Freien Frankreich” übernahm. 1943 forderte Ferhat Abbas begrenzte Selbstregierung. Darauf ließ sich de Gaulle nicht ein. Stattdessen versprach er im Gesetz vom 7. 3. 1944 den Moslems das volle französische Bürgerrecht. Am 19. 6. 1965 stürzte der Armeechef Houari Boumedienne Ben Bella und übernahm selbst die Regierung. Seit Mitte der 1970er Jahre entwickelten sich erhebliche Spannungen mit Marokko in der Westsahara-Frage. Nach dem Tode Boumediennes wurde 1979 Bendjedid Chadli Präsident. 1989 trat eine neue Verfassung in Kraft. Nach dem Sieg der Islamischen Heilsfront bei den Parlamentswahlen 1991 trat Chadli zurück. Ein vom Militär beherrschter Oberster Staatsrat verbot die Heilsfront, die nun das Regime mit Terrorakten aus dem Untergrund bekämpfte. 1995 wurde General L. Zeroual zum neuen Staatspräsidenten berufen . Inzwischen eskalierten die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Regime und den Islamisten, allein bis zum Jahr 200 gab es in diesen Auseinandersetzungen über 80 000 Tote zu beklagen. In einem Referendum billigte die Bevölkerung 1996 eine Verfassungsreform, auf deren Grundlage im Juni 1997 Parlamentswahlen stattfanden, die von der neu gegründeten Nationaldemokratischen Sammlungsbewegung (RND) gewonnen wurden. Eine Stabilisierung der innenpolitischen Lage wurde damit allerdings nicht erreicht. Im September 1998 verkündete Zeroual seinen Rücktritt vom Amt des Staatschefs. Aus vorgezogenen Präsidentschaftswahlen ging im April 1999 Abdulaziz Bouteflika, der von der RND unterstützt wurde, als Sieger hervor, nachdem die anderen sechs Bewerber wegen angeblicher Wahlfälschung ihre Kandidatur zurückgezogen hatten.
Der japanische Kinofilm “Geständnisse”
Die Schüler schreien, beleidigen sich – sind in der Drangphase ihrer Pubertät und versuchen sich vor jedem und allem zu behaupten. So auch vor der jungen Klassenlehrerin Yuko Moriguchi, die sich noch nicht recht traut, mit den jungen Menschen umzugehen. In den Film „Geständnisse“ wird in einer Gesellschaftskritik die menschliche Boshaftigkeit auf irrwitzige Art und Weise dargestellt.
Wie schon bei „Die Welle“ oder „Die Klasse“ spielt eine Schulklasse den Rahmen für einen Film. In den Vordergrund dieser Klasse steht wieder einmal eine pädagogische Lehrkraft, die die Brücke zwischen den Generationen schaffen soll. Friedrich Nietzsche, der Inbegriff des Nihilismus, würde sich freuen, denn der Film stellt alle schlechten sozialen Tugenden der Menschen dar. Die Lehrerin Yuko ist alleinerziehend und muss deswegen umso öfter ihre vierjährige Tochter mit auf Arbeit nehmen. Eines Tages verkündet die Lehrerin, dass ihre Tochter tot sei und von einem Schüler der Klasse ermordet worden ist. Sie will Vergeltung und Rache und sagt der Klasse, dass sie den Tätern, den sie nur mit „A“ und „B“ benennt, HIV-infiziertes Blut in die Milch gegeben hatte. Nach den Ferien hat die Klasse einen neuen Lehrer. Werther ist sein Name und er weiß, wie man eine Klasse zu behandeln hat: Diese ist begeistert.
Nachdem die alte Lehrerin bekannt gegeben hatte, dass sie HIV-infiziertes Blut in die Milch gegeben hatte, tuschelten die Schüler, wer es dein sein könnte und fanden die richtigen, die von nun an von der Klasse gemobbt werden. Werther kümmert sich nun um ihn. Der Racheplan der Lehrerin ist aberwitzig, denn eigentlich will sie den Müttern der beiden Schüler Vergeltung schwören. Die eine vergöttert ihr dummes Kind und die andere hat ihr schlaues verlassen. Auf eine jugendliche und lustige Art und Weise übt der Film eine scharfe Kritik an die Gesellschaft, in dem man sich am Ende die Frage stellt, wer denn nun Schuld hat: Die Klasse, also die Masse, oder das einzelne Individuum?
Kann man im Internet den Partner fürs Leben finden?

Liebe übers Internet finden? Foto: catlovers, CC BY-SA 2.0
In der heutigen Zeit gibt es fast nichts mehr, was nicht im Netz zu finden oder zu kaufen wäre. Die Fülle an Möglichkeiten, die das Internet bietet, macht auch nicht vor der romantischsten aller Sehnsüchte Halt: dem Wunsch den Partner fürs Leben zu finden. Mehr noch: das Ganze geht hier sogar sehr bequem vom heimischen Sofa aus – ohne Stress, ohne Frustration und dabei auch noch fair. Zumindest versprechen dies die einschlägigen Singlebörsen. In Online-Partnerbörsen finden sich Beziehungs-, Heirats- und generell Bindungswillige zusammen, womit sich die Frage, ob das attraktive Gegenüber wohl noch zu haben ist, von vorneherein erledigt.
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The beautiful and unusual Rock Formations at the "Giant's Playground" just outside Keetmanshoop in Namibia.Note the huge Sociable Weavers' nest in the Quiver Tree. Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The beautiful and unusual Rock Formations at the "Giant's Playground" just outside Keetmanshoop in Namibia.Note the huge Sociable Weavers' nest in the Quiver Tree. Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7151/6756266085_86185a1e18_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Petrified Camel Thorn Trees (Acacia erioloba) in the Salt pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Petrified Camel Thorn Trees (Acacia erioloba) in the Salt pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7015/6679798407_f8b0c7c9c7_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The surreal Salt Pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The surreal Salt Pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7168/6626898307_585c40bc82_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Petrified Camel Thorn Trees (Acacia erioloba) in the salt pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Petrified Camel Thorn Trees (Acacia erioloba) in the salt pan at Dead Vlei (Sossusvlei, Namib Naukluft Park, Namibia).Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7026/6613851769_daa9d3058b_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Tawny Eagle or Roofarend (Aquila rapax).Kgalagadi Transfrontier Park, Kalahari, South Africa. In Explore on New Year's Day 2012. What a great way to start the year..! Happy New Year!!!Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Tawny Eagle or Roofarend (Aquila rapax).Kgalagadi Transfrontier Park, Kalahari, South Africa. In Explore on New Year's Day 2012. What a great way to start the year..! Happy New Year!!!Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7163/6608027135_61748c4700_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A 'Southern' Masked Weaver or 'African' Masked Weaver (Ploceus velatus) busy weaving its nest.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A 'Southern' Masked Weaver or 'African' Masked Weaver (Ploceus velatus) busy weaving its nest.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7147/6527225777_6eb6956698_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The 'Southern' Red Bishop or Rooivink (Euplectes orix) getting ready to fly.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: The 'Southern' Red Bishop or Rooivink (Euplectes orix) getting ready to fly.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7003/6527130651_68cf491b0f_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Protea caffra flower.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Protea caffra flower.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7146/6526999321_a0814743af_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A macro photograph of rain drops on Hoya carnosa flowers.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A macro photograph of rain drops on Hoya carnosa flowers.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7146/6526104391_ba751dd17d_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Merry Christmas..! Note: To view the Christmas Lights flickering (animated gif sequence), please click HERE or view below.Enjoy..!Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Merry Christmas..! Note: To view the Christmas Lights flickering (animated gif sequence), please click HERE or view below.Enjoy..!Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7155/6499599745_c61faa9290_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Rain drops on Spider Webs in the Grasslands of Kaapsehoop.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: Rain drops on Spider Webs in the Grasslands of Kaapsehoop.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm8.staticflickr.com/7033/6461540201_1a322ba277_s.jpg)
![Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A macro photograph of the nectar drops of a Hoya carnosa flower.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ] Martin_Heigan hat ein Foto gepostet: A macro photograph of the nectar drops of a Hoya carnosa flower.Martin -[ HD-SLR ] [ Stapeliads & Asclepiads ] [ All things beautiful in Nature ] [ Home Page ][ Succulent Treasures of the Desert ] [ The World Up-Close ] [ Photography Slideshow ]](http://farm7.staticflickr.com/6055/6371423113_0382d09c47_s.jpg)